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Artikel mit dem Tag ‘Didaktik’
Mrz 02

Experteninterview von Anna Hoblitz (Uni Paderborn) mit Thorsten Unger (Zone 2 Connect) im Rahmen der Dissertation zum Thema Serious Games

Anna Hoblitz: Was macht ein gelungenes Serious Game für Sie aus?

Thorsten Unger: Ein gelungenes Serious Game verbindet die Inhalte, die zu transportieren sind in Einheit mit dem spielerischen Ziel. Das bedeutet, es gibt keine Trennung zwischen Lerninhalt und Spielhandlung, sondern zum Erreichen von bestimmten Spielzielen muss man Wissen anwenden. Nur durch das Anwenden von Wissen komme ich im Spiel weiter ohne parallel zwangsläufig irgendwelche Wissensangebote zu platzieren.

Anna Hoblitz: So würden Sie dann auch Serious Games definieren?

Thorsten Unger: Serious Games sind zunächst einmal vollumfängliche Spiele. Ich habe da ein stückweit eine eigene Philosophie. Im Gegensatz zu Game-Based Learning und Game-Based Trainings, was keine vollumfänglichen Spiele sind, sondern nur Fragmente oder Mechaniken von Spielen verwendet. Dagegen ist ein vollumfängliches Spiel, ein Serious Game, ein Regelwerk und dieses Regelwerk Continue reading »

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Mrz 14

Tobias Kopka am 28 Februar 2011 – exerlearning.de

Bei meinen letzten Treffen mit deutschen Spiele-Entwicklern (so auf der Quo Vadis, dem Living Games Festival oder der Gamescom) habe ich den Eindruck gewonnen, dass Serious Games derzeit mit einem gewissen Achselzucken und Skeptizismus betrachtet werden. Daher möchte ich einige der in den Gesprächen aufgekommenen Kritikpunkte vorstellen und diskutieren:

1. Aus Entwicklerperspektive wurde immer wieder angeführt, dass es nicht ganz einfach sei, beim Entwickeln der Lernidee und der Lerninhalte eines Serious Games nicht das eigentliche Spiel und dessen Spielspaß aus dem Blick zu verlieren, denn  – so die überwiegende Meinung – niemand will ein Spiel spielen, dass nicht aus sich selbst heraus motivierend ist. Continue reading »

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Feb 09

Re-Mission

Spiel und Spaß – zwei Worte, die scheinbar untrennbar miteinander verbunden sind. Doch während Computer‑ und Videospiele in der Vergangenheit hauptsächlich der Erheiterung ihrer Nutzer dienen sollten, kommt ihnen heute immer häufiger eine ganz andere Aufgabe zu: Sogenannte „Serious Games“ – also „Spiele mit ernsthaftem Hintergrund“ – versuchen ihrem Konsumenten mit Hilfe einer digitalen Welt ernsthafte Themen zu vermitteln. Continue reading »

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Dez 07

Oftmals begleitet von massiven Barrieren, oder zumindest einer eher passiven Haltung der Mitarbeiter, hängt ihr Erfolg davon ab, wie Unternehmen kommunizieren und Involvement schaffen. Hierbei können Corporate Games als Lernspiele positiven Impact erzielen, denn sie transportieren selbst komplexeste Inhalte und Themen mit Hilfe pädagogisch-didaktischer Methoden auf unterhaltsame und spielerische Art. Continue reading »

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Jun 02

(Nicht nur) methodisch-didaktische Überlegungen zum Einsatz von Web 2.0 und Lernspielen im DaF-Unterricht von Dr. Christina Kuhn, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Hier gehts zur Präsentation…

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Jun 02

In Serious Games geht es nicht nur ums Spielen, sondern auch gleichzeitig um etwas Ernsthaftes: der Spieler soll beim Spielen lernen und die erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auch außerhalb des Spiels anwenden können.

Einer solchen Nutzbarmachung digitaler Spiele können verschiedene didaktische Konzeptionen zugrunde liegen, eine davon ist die Simulation. Der Lernende erfährt in spielerischer Weise ein System, das der Realität möglichst naturgetreu nachgebildet bzw. nachgeahmt ist. Es können somit gefahrlos Dinge ausprobiert und vor allem geübt, Konsequenzen getestet sowie Kompetenzen erworben und ausgebaut werden. Beherrscht der Spieler am Ende die Simulation, meistert er auch die Realität – so die vereinfachte These.

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