Deutschlands Schulen und der Puls der Zeit

Das Magazin der Spiegel berichtete kürzlich über den aktuellen Einsatz von digitalen Lehrmitteln in der Schule in gewohnt zugespitzter Manier: „Besser als Ritalin“ (Ausgabe 21/2014). Es geht um den gelungenen Einsatz des bekannten Spiels “Minecraft” im Unterricht. Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, ist prominenter Kronzeuge für den beginnenden Umbruch, denn er äußerte sich  erstmalig positiv über Informatik als Pflichtfach.

 

Speziell auf bestimmte Schulfächer angepasste Versionen (“Mods”) des millionenfach verkauften Spiels setzt Mirek Hancl am Lessing-Gymnasium in Uelzen (Niedersachsen) ein. Als Lehrer für Informatik und Chemie kam er auf die Idee, sein didaktisches Modell des selbstgesteuerten und erfahrungsbasierten Lernens mit Hilfe der virtuellen Klötzchenwelt umzusetzen. Auslöser war für Hancl der handfeste Konflikt mit einem Schüler, der lieber heimlich daddelte als den vorgegebenen Lernstoff zu studieren. Nach einer übergreifenden Diskussion zum Thema Computerspiele an seiner Schule, samt Vorträgen von Schülern, folgte der gelungene Testeinsatz von Minecraft im Unterricht. Durch das explorative Open-World-Konzept und die reduzierte Optik wird die Fantasie und das Abstraktionsvermögen der Kinder angeregt. Die daraus resultierende Erhöhung der Motivation und Aufmerksamkeit im Unterricht sind für Hancl und schließlich auch für Kraus die stärksten Argumente für den Einsatz dieses Lehrmittels. “Wenn es um Technik geht“, so Hancl, „können sich die zappeligsten Jungs plötzlich stundenlang in ein Thema versenken. Informatik ist besser als Ritalin.” Die umfassende Konsequenz zieht der Branchenverband Bitkom mit seiner Forderung nach Tablet-Rechnern für jeden Abc-Schützen.

 

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“Ballern, zocken, blechen: Sind Games wirklich nur ein Spiel?”

Die Sendung beginnt mit der Frage, ob man in Deutschland mit einem durch Steuergelder finanzierten „Deutschen Computerspielpreis (DCP)“ ein so genanntes „Ballerspiel“ (Crysis 3)  nominieren oder gar auszeichnen könne.
Diese Frage war angelehnt an Dr. Schiffers Einstiegsthese: „Im Grunde genommen ist es eine bodenlose Frechheit, die Spieleindustrie macht Unmengen von Geld mit Gewaltverherrlichung, und die Folgen trägt die Gesellschaft“.

 

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(Quelle: Prof. Dr. phil. Linda Breitlauch, http://libre-gamestories.blogspot.de)

Lernerlebnisse in digitalen Spielwelten

Sogenannte “Serious Games” oder “Educational Videogames” vermitteln den Spielern am Computer Informationen und Bildung – meist unterhaltsam verpackt. Doch wie stellt sich der Lernerfolg am besten ein? Sollten dem Spieler klare Ziele vorgegeben werden? Oder sollte er doch eher zielfrei agieren? Mit derartigen Fragen befasst sich die Professur E-Learning und Neue Medien der Technischen Universität Chemnitz unter Leitung von Prof. Dr. Günter Daniel Rey. Eine der jüngsten empirischen Studien seines Teams zeigt, welche Form der Zielstellung in digitalen Lernspielen am effektivsten für die Lerner ist. 87 Studierende der Universität tauchten dafür jeweils drei Stunden in eine vorgegebene digitale Spielwelt ein.

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(Quelle: idw)

Evolution: Indian Hunter: Free2play & Unlimited

Die Spieleschmiede Scorpius Forge präsentiert eine neue Version des 3D-Abenteuererlebnisspiels Evolution: Indian Hunter. Wichtigste Neuerung in den Versionen für iPhone und iPad sind die neuen Achievements.  Insgesamt 14 Level voller Spannung und Abenteuer sowie ein neues Ranking, das es den Spielern erlaubt, sich miteinander zu messen.

Zudem wurde das Wissens-Lexikon in der neuen Version deutlich aufgewertet und erweitert. Der Spieler kann nun nicht nur auf die Jagd gehen, sondern auch die Natur der Indianerwelt kennenlernen. Pflanzen, Tiere und auch Waffen werden dem Spieler nähergebracht – damit untermauern die Spieleentwickler ihren Anspruch, mit dem Spiel auch Wissensinhalte zu vermitteln.

Zudem sorgt ein umfassendes Performancetuning dafür, dass das 3D-Abenteuerspiel auch auf dem iPhone 4S und dem iPad mini ohne Verzögerungen läuft.

Des Weiteren verfügt Evolution: Indian Hunter über einen In-App-Shop und ist in mehr als elf Sprachen für iPhone und iPad verfügbar. Zukünftig soll Evolution: Indian Hunter zum Multiplayer-Spiel ausgebaut werden. Neue Elemente, wie das Verwerten der erlegten Tiere und Stämme, in denen sich bald Spieler zusammenschließen können, wird einzigartige neue Spielelemente eröffnen.

Weitere Informationen zum Spiel finden Sie hier.

(Quelle: Roman Hoffmann, Scorpius Forge GmbH)

Roman Hoffmann,

CEO Scorpius Forge GmbH

T: 0731/144 100-99

E: roman.hoffmann[at]scorpius-forge.de

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