IT-Sicherheit & Serious Games auf der LEARNTEC

Kein Unternehmen kommt heute noch ohne IT-Kenntnisse aus. Diese Entwicklung führt dazu, dass Mitarbeiter sich mit dem Thema IT auseinander setzen und entsprechend geschult werden müssen. Vor allem im Bereich Informationssicherheit ist der richtige Umgang mit technischen Geräten wichtig. Dieses Wissen spielerisch und somit effizient zu vermitteln hat sich die adidas Group zum Ziel gesetzt und entwickelte mit Zone 2 Connect das Serious Game IT-Security, in dem Wissen rund um die Informationssicherheit bereitgestellt und getestet werden kann.

Über diesen innovativen Ansatz und ihre Erfahrungen berichtet Christina Rudrich, verantwortlich für den Bereich IT Innovation der adidas Group, am 28. Januar um 11:30 Uhr auf dem LEARNTEC Kongress 2015 in Karlsruhe.

SeriousGames.de ist natürlich auch auf der Messe und freut sich über Ihren Besuch am Zone 2 Connect Stand (Halle 1, E49). Dort kann man sich außerdem über die neusten Trends und Produkte im Bereich Serious Games informieren und diese direkt vor Ort testen.

Die LEARNTEC ist eine Fachmesse und ein Kongress zum Thema E-Learning, die vom 27. bis 29. Januar 2015 in Karlsruhe stattfindet. Dort werden die Themen des Lernens in Verbindung mit IT diskutiert und eine Vielzahl von innovativen Lösungsansätzen vorgestellt.

JUNIOR-Xplore im Review

Der kleine Nick ist enttäuscht, weil es beim Bauernhofurlaub keine lila Kühe zu sehen gab und der Kakao gar nicht von den brauen Kühen stammt. Viele Kinder haben bei Themen wie Umwelt und Natur falsche Vorstellungen oder Wissenslücken. JUNIOR-Xplore ist ein neues Lernspiel vom Hug-Verlag (Kinderzeitschrift JUNIOR), das sich mit Themen rund um Tiere, Menschen und Natur beschäftigt und diese Kindern spielerisch nahbringt. Kinder entdecken mit dieser iOS App in Form von Inseln den Bauernhof, forschen durch den Regenwald oder reisen zur Feuerinsel. Für jeden erfolgreich abgeschlossenen Lerninhalt bekommen sie Goldmünzen, mit denen sie Gegenstände für ihre eigene Trauminsel kaufen und diese nach eigenen Vorstellungen gestalten können.
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SECOM – Serious Community 2.0 Prevent Flooding

Since 1998 floods have caused an estimated damage of 52 billion Euros in Europe alone. Expelling millions of people from their homes and claiming 1100 lives. The constant increase of flood disasters reached its peak in 2013, huge areas of Central Europe were flooded after long periods of constant rainfall. It led to the biggest humanitarian Bundeswehr operation in Europe. But more important than the number of supporters during such a catastrophe is the right coordination of those resources. Hence, the focus shifted to education, training, and competence development of emergency personnel due to the new flood risk management policy of the EU commission. But how can ideal emergency management be trained, new flood management strategies be tested and the current expertise be shared with the next generation?

With the support of EU funds an online platform named SeCom was developed, mediating necessary skills and competences concerning flood management. The didactic core of this platform is its integrated Serious Game “SeCom-V”. The game offers a 3D real time strategy simulation of realistic flood scenarios; the player adapts the role of a flood risk manager and can play either as single player or share the experience with others in co-op mode.
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Deutschlands Schulen und der Puls der Zeit

Das Magazin der Spiegel berichtete kürzlich über den aktuellen Einsatz von digitalen Lehrmitteln in der Schule in gewohnt zugespitzter Manier: „Besser als Ritalin“ (Ausgabe 21/2014). Es geht um den gelungenen Einsatz des bekannten Spiels “Minecraft” im Unterricht. Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, ist prominenter Kronzeuge für den beginnenden Umbruch, denn er äußerte sich  erstmalig positiv über Informatik als Pflichtfach.

 

Speziell auf bestimmte Schulfächer angepasste Versionen (“Mods”) des millionenfach verkauften Spiels setzt Mirek Hancl am Lessing-Gymnasium in Uelzen (Niedersachsen) ein. Als Lehrer für Informatik und Chemie kam er auf die Idee, sein didaktisches Modell des selbstgesteuerten und erfahrungsbasierten Lernens mit Hilfe der virtuellen Klötzchenwelt umzusetzen. Auslöser war für Hancl der handfeste Konflikt mit einem Schüler, der lieber heimlich daddelte als den vorgegebenen Lernstoff zu studieren. Nach einer übergreifenden Diskussion zum Thema Computerspiele an seiner Schule, samt Vorträgen von Schülern, folgte der gelungene Testeinsatz von Minecraft im Unterricht. Durch das explorative Open-World-Konzept und die reduzierte Optik wird die Fantasie und das Abstraktionsvermögen der Kinder angeregt. Die daraus resultierende Erhöhung der Motivation und Aufmerksamkeit im Unterricht sind für Hancl und schließlich auch für Kraus die stärksten Argumente für den Einsatz dieses Lehrmittels. “Wenn es um Technik geht“, so Hancl, „können sich die zappeligsten Jungs plötzlich stundenlang in ein Thema versenken. Informatik ist besser als Ritalin.” Die umfassende Konsequenz zieht der Branchenverband Bitkom mit seiner Forderung nach Tablet-Rechnern für jeden Abc-Schützen.

 

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eLearning statt Hitzefrei

Professor Paul Bennett (St. Mary’s University, Kanada) spricht sich für Ersatzunterricht via eLearning aus, wenn der eigentliche Betrieb aufgrund von Unwetter (Schnee, Hitze, Überschwemmungen, etc.) eingestellt werden muss. Zusätzlich zur Begrenzung des Verlusts an Zeit und Raum den planmäßigen Lehrstoff zu vermitteln, ergäbe sich hiermit ein starkes Argument für den Aufbau von Infrastruktur und Know-how. Denn Unterrichtsausfall, sei es in Schule, Hochschule oder Universität, ist ein signifikanter Einflussfaktor auf die Aneignungsleistung von Lernenden.

Mehr Informationen erhalten Sie hier.

 

(Quelle: http://www.cbc.ca)

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