Serious Games im Bereich Asthmaschulung

Schulungen im Bereich der Asthmatherapie haben höchste Priorität, denn bereits jedes 10. Kind in Deutschland leidet unter Asthma bronchiale. Ziel ist es, den Betroffenen einen sicheren und angemessenen Umgang mit der chronischen Krankheit näher zu bringen und die Befindlichkeit ihrer Gesundheit besser einschätzen zu können. Derweil liegt die Teilnahme von Kinder und Jugendlichen an Basisschulungen für Asthma jährlich bei ca. 20.000 betroffenen Teilnehmern. Ärzten zufolge gerät das erlernte Wissen Im Alltag erfahrungsgemäß in Vergessenheit, da Nachschulungen nur selten in Anspruch genommen werden. Um dem entgegen zu wirken wurde speziell für junge Asthmapatienten das Lernspiel Luftkids entwickelt. Hier erlangt der Betroffene  in einem vierwöchigen Online-Kurs weitreichendes Wissen über die Krankheit Asthma bronchiale und erlernt einen besseren Umgang im Alltag mit der Krankheit durch wertvolle Tipps.

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Serious Games: Spiel dich gesund

Computerspiele werden inzwischen erfolgreich in der Medizin eingesetzt. Vor allem für Prävention und Rehabilitation bieten sie vielfältige Einsatzmöglichkeiten.Computerspiele machen nicht nur faul, fett, dumm oder süchtig, wie häufig unterstellt wird. Vielmehr sind sie vom Deutschen Kulturrat seit Jahren auch als „Kulturgut“ anerkannt und können – richtig eingesetzt – über den Unterhaltungscharakter hinaus dazu beitragen, Wissen, körperliche Fähigkeiten und soziale Kompetenz zu erwerben. Das betonte Anika von Ribbeck vom G.A.M.E. – Bundesverband der Computerspielindustrie bei einer Fachveranstaltung der privaten SRH-Hochschule Heidelberg.

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(Quelle: Heike E. Krüger-Brand)

IAT evaluiert Projekt zu Einsatzmöglichkeiten von Serious Games in Prävention und Gesundheitsförderung

Mit Computer, Spielekonsolen und Smartphones sollen ältere Menschen künftig ihre Fitness trainieren, ihren Gesundheitszustand verbessern und Krankheiten vorbeugen können. Neue „Serious Games“ lassen sich in den Bereichen der Prävention und Gesundheitsförderung gut zur Unterstützung einsetzen, zeigt ein aktueller Report aus dem Institut Arbeit und Technik (IAT) der Westfälischen Hochschule (WH). Senioren werden damit zur neuen Zielgruppe für digitale und spielerische Anwendungen und Software-Lösungen.

 

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(Quelle: idw, Jura Forum)

Videospiele können heilen

Üblicherweise denkt man bei Videospielen an Unterhaltung. Aber schon bald könnten sie eine viel bedeutendere Funktion erfüllen. Sogenannte „Serious Games“, also ernsthafte Spiele, könnten schwer erkrankte Menschen über ihre Krankheit aufklären und es ihnen erleichtern, gesund zu bleiben.

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(Quelle: www.gesundheitszentrum-badwimpfen.de)

Computerspielen ist gesund

Heidelberg – Sie alle sitzen vor dem Bildschirm: das Kind, das gerade Zähne putzen lernt, der Übergewichtige, dem mehr Bewegung verordnet wurde, das Unfallopfer, das seine Feinmotorik wiedererlangen möchte. Und sie alle sitzen dort auf Anordnung eines Arztes oder Therapeuten. Laut Experten nehmen Computerspiele bei der Versorgung von Patienten und älteren Menschen sowie bei der Wissensvermittlung eine immer wichtigere Rolle ein.

Sogenannte Serious Games (Englisch für ernsthafte Spiele) sind Computerspiele, deren Fokus nicht auf Unterhaltung und Spaß liegt, sondern auf ernsten Zwecken. Sie werden einerseits zur Wissensvermittlung, andererseits aber auch für Therapien und Trainings eingesetzt. Dem Kind wird beispielsweise am Bildschirm gezeigt, wie es die Zähne richtig putzt. Erwachsene mit Bewegungsmangel laufen durch virtuelle Umgebungen, Feld und Wald, und sammeln Dinge ein. In einem virtuellen Supermarkt legt ein Unfallopfer Äpfel in einen Einkaufskorb und erlernt so wieder Kompetenzen in der Feinmotorik. „Die Computerspiele sind leicht und minimalistisch aufgebaut. Es wird immer das Erreichen einer bestimmten Leistung angestrebt“, erklärt Daniel Görlich, Informatikprofessor an der privaten SRH Hochschule Heidelberg. „Kamerabasierte Systeme nehmen bei Sport, Tanz und Bewegung Bilder auf, analysieren sie und errechnen die Körpermaße des Patienten.“ Mit Hilfe dieser Daten könne die Software auf den Patienten reagieren.

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(Quelle: Christel Jooß, Stuttgarter Nachrichten)

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