E-Learning ist schön, aber in den Schulen eine ferne Vision

Es ist dreidimensional und bunt und sehr anschaulich: Am 3D-Modell eines Schädels kann der moderne Schüler auf einem riesigen Bildschirm genau betrachten, wie der Gehörgang aufgebaut ist und das Gehör funktioniert.

Cyber-Classroom nennt sich das, die Firma Visenso stellte ihn am Dienstag auf der Bildungsmesse Learntec in Karlsruhe vor. Rund 15 500 Euro kostet das digitale Klassenzimmer, es kann auch von Tablets oder Spielkonsolen angesteuert werden. «Wir haben das mit Didaktikern zusammen entwickelt», sagt Visenso-Mitarbeiter Emanuel Kilger. «Technik im Klassenzimmer ist ein enormer Motivationsfaktor.»

Aber man kann es drehen und wenden wie man will: Genau daran hapert es an den Schulen. Nach wie vor haben die wenigsten eine elektronische Tafel. Computer oder Tablets während des Unterrichts sind die Ausnahme, Handys bleiben zumeist verboten. «Das höchste der Gefühle ist nach wie vor ein Overhead-Projektor», formuliert es ein wenig überspitzt Hagen Heinrich vom Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ).

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(Quelle: Anika von Greve-Dierfeld, dpa, nwzonline.de)

Ernsthaft spielen – Euronews auf der Serious Game Expo 2012 in Lyon

“Serious Games gibt es jetzt seit vielen Jahren, was sind die großen Trends für die Zukunft?”

“Serious Games” sind digitale Spiele, die nicht primär dem Spaß dienen, sondern für ernsthafte Zwecke wie Lernen, Marketing oder Kommunikation eingesetzt werden. Laut den Entwicklern sind sie ein revolutionäres Werkzeug, um schwierige oder heikle Fragen auf einfache und manchmal amüsante Weise zu lösen. Auf der 8. “Serious Games”-Messe in Lyon haben kürzlich 40 Aussteller die neuesten Technologien und Trends vorgestellt.

Unterwegs auf der Serious Game Expo 2012 – Euronews-Reporter Claudio Rocco hat sich umgehört.

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(Quelle: euronews)

Game Based Learning – Schon ausprobiert?

Spielend lernen – geht das überhaupt? Oder ist die Verschmelzung von Wissensvermittlung und Spielen doch ein Widerspruch? Wie kann man Motivationsmethoden aus Unterhaltungsspielen nutzen, um schulische Lernziele zu verfolgen?

Interview: Michael Wagner über Game Based Learning

Univ.-Prof. Dr. Michael Wagner (Professor für Digitale Medien am Westphal College of Media Arts and Design der Drexel University in Philadelphia) erzählt, warum er sich Weiterlesen

Interview mit Jörg Hofstätter (Ovos Media) zum Thema Serious Games

10 Fragen an…

Jörg Hofstätter ist geschäftsführender Gesellschafter bei Ovos Media, einem österreichischen Unternehmen, das Serious Games entwickelt. Im Rahmen der diesjährigen Gamescom hat ihm Lisa Becker von SeriousGames.de einige Fragen zum Thema Serious Games gestellt:

Lisa Becker: Serious Games werden häufig ganz unterschiedlich wahrgenommen. Wie definieren Sie den Begriff Serious Game?

Jörg Hofstätter: Für mich sind Serious Games jene Spiele, die über die Unterhaltung hinaus bestimmte Zwecke verfolgen. Im Englischen gibt es das schöne Wort „purposeful“. Also nach meiner Definition kann dieser Zweck Wissen zu vermitteln oder ein Bewusstsein für etwas zu schaffen sein, genauso aber auch zu etwas zu motivieren. Ich würde es also nicht nur auf die Inhaltsvermittlung eingrenzen sondern Weiterlesen

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