RTL Summer School 2013 – Mit innovativen Formaten erfolgreich starten KfW Bank und Hamburg Media School vergeben kostenlose Seminarplätze.

Vom 22.07. bis 02.08.2013 findet an der RTL Journalistenschule die achte Summer School statt. Schwerpunkt ist die Entwicklung von innovativen Ideen zur Verbindung von Information und Gaming zu sogenannten Newsgames.

Die KfW Bank und die Hamburg Media School fördern die Summer School in besonderer Weise und ermöglichen über Stipendien die kostenlose Teilnahme für Studierende.

Weiter Informationen finden Sie im Anhang und hier.

 

PM RTL SuSchool 2013

Prog RTL SS 2013

Computer spielend die Welt retten

“Serious Games” versuchen, vor allem junge Menschen für komplexe Themen wie Klimawandel zu interessieren. Spielend lernen – wie und unter welchen Bedingungen funktioniert das? Darüber diskutieren am Freitag Spieleentwickler und Medienpädagogen auf der Cebit.

Es ist ein weit verbreitetes Vorurteil: Computerspiele machen dumm, fett und süchtig. “Ganz im Gegenteil,” sagt Professor Linda Breitlauch, “richtig eingesetzt, können sie positive Verhaltensänderungen bewirken und dabei helfen, Wissen, kognitive Fähigkeiten und soziale Kompetenz zu erwerben.”  Breitlauch unterrichtet Game Design an der Mediadesign Hochschule in Düsseldorf und moderiert die am Freitag (08.03.2013) stattfindende “Serious Games”-Konferenz in Hannover.  Als Tagesordnungspunkte stehen unter anderem “Lebenlanges Lernen mit Videospielen” oder “Kinder entdecken Sprache” auf dem Programm.

Mehr zum Thema finden Sie hier.

(Quelle: Sandra Prüfer, WDR)

Computerspielen ist gesund

Heidelberg – Sie alle sitzen vor dem Bildschirm: das Kind, das gerade Zähne putzen lernt, der Übergewichtige, dem mehr Bewegung verordnet wurde, das Unfallopfer, das seine Feinmotorik wiedererlangen möchte. Und sie alle sitzen dort auf Anordnung eines Arztes oder Therapeuten. Laut Experten nehmen Computerspiele bei der Versorgung von Patienten und älteren Menschen sowie bei der Wissensvermittlung eine immer wichtigere Rolle ein.

Sogenannte Serious Games (Englisch für ernsthafte Spiele) sind Computerspiele, deren Fokus nicht auf Unterhaltung und Spaß liegt, sondern auf ernsten Zwecken. Sie werden einerseits zur Wissensvermittlung, andererseits aber auch für Therapien und Trainings eingesetzt. Dem Kind wird beispielsweise am Bildschirm gezeigt, wie es die Zähne richtig putzt. Erwachsene mit Bewegungsmangel laufen durch virtuelle Umgebungen, Feld und Wald, und sammeln Dinge ein. In einem virtuellen Supermarkt legt ein Unfallopfer Äpfel in einen Einkaufskorb und erlernt so wieder Kompetenzen in der Feinmotorik. „Die Computerspiele sind leicht und minimalistisch aufgebaut. Es wird immer das Erreichen einer bestimmten Leistung angestrebt“, erklärt Daniel Görlich, Informatikprofessor an der privaten SRH Hochschule Heidelberg. „Kamerabasierte Systeme nehmen bei Sport, Tanz und Bewegung Bilder auf, analysieren sie und errechnen die Körpermaße des Patienten.“ Mit Hilfe dieser Daten könne die Software auf den Patienten reagieren.

Zum kompletten Artikel geht es hier lang.

(Quelle: Christel Jooß, Stuttgarter Nachrichten)

Ballern ist nicht alles

Die neuen Computerspiele erzählen komplexe Geschichten und locken in Mythen und fremde Welten. Sie taugen zum Medium der Zukunft.

Angenommen, einer sagt, er habe noch nie einen Film gesehen: Wir würden zweifeln, ob er weiß, in welcher Welt er lebt. Das ist mit Computerspielen anders. Wer noch nie gespielt hat, rechnet sich das oft hoch an. Warum auch nicht? Warum sollten sich nicht einige zweifelnd das Gefährt anschauen, auf dem so viele jubelnd in die Zukunft aufbrechen? Nur: Es gibt den Punkt, wo man auf den rollenden Zug aufspringen sollte, bevor er gänzlich abgefahren ist. Dieser Punkt scheint bei den Computerspielen erreicht.

Dass vor allem kleine, blasse, übergewichtige Jungs in Kellern Computer spielen: Es war wohl immer nur ein Klischee, fernab der Wirklichkeit. Untersuchungen zeigen heute, dass Rentner ebenso wie Schüler spielen, Hartz-IV-Empfänger ebenso wie Entscheider in den Chefetagen – und das unabhängig vom Geschlecht. In Großbritannien etwa macht der Frauenanteil bei Computerspielen bereits über 40 Prozent aus, Tendenz steigend. Diese Verbreitung der Computerspiele quer durch die Gesellschaft spiegelt sich an der Kasse. Mit einem Umsatz von 1,86 Milliarden Euro zog die Computerbranche 2010 in Deutschland an der Musik- und Filmindustrie vorbei. 2011 wuchs der Umsatz um 3,5 Prozent an, auf 1,99 Milliarden Euro. Das Computerspiel scheint auf dem Weg, zum Leitmedium des 21. Jahrhunderts aufzusteigen.

Aber wissen wir überhaupt, wovon wir sprechen, wenn wir über Computerspiele reden? Was sind Computerspiele? Und, vorausgesetzt, dass der Mensch nicht nur ein neues Medium hervorbringt, sondern dieses Medium auch auf den Menschen zurückwirkt, ihn nach seinen Anforderungen programmiert, wie es uns die Medientheorie gelehrt hat: Lässt sich absehen, was das Computerspiel mit seinen Spielern macht?

Den ganzen Artikel über das Kulturgut Games finden Sie hier

(Quelle: Zeit.de, DIE ZEIT, 6.12.2012 Nr. 50)

Der CSUnet für Entwicklung von Serious Games für Schulen und Universitäten

(BPP) Der CSUnet, der Arbeitskreis für Netzpolitik der CSU, fordert ein eigenständiges Programm zur Entwicklung digitaler Unterrichtsinhalte in Form von Serious Games für Bayerns Schulen und Universitäten. Dazu die Vorsitzende Dorothee Bär, MdB und der stv. Vorsitzende Ronald Kaiser:

„Um die Rolle Bayerns als führendes Bildungsland weiter auszubauen, ist es notwendig, dass man auch in diesem Bereich auf die neuen Entwicklungen in Forschung, Medien und Technologie reagiert und sich neuen Entwicklungen wie den Serious Games nicht verschließt.

Aufgrund der großen Bandbreite von Einsatzmöglichkeiten in der Bildung ergibt sich ein großes Potenzial für sog. Serious Games. Wir fordern, dass sich die Ministerien für Wissenschaft und für Kultus vertieft mit der Thematik beschäftigen und gezielt die Entwicklung derartiger Spiele mit einem Sonderprogramm fördern. Die Games sollen in didaktisch sinnvollem Umfang im Unterricht und in der Lehre zum Einsatz kommen. …”

Lesen Sie den ganzen Artikel hier

(Quelle: bundespresseportal.de, BPP)

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