Im Rahmen der Sendung “Studiozeit” hat Deutschlandfunk sich am 01.03.2012 mit dem Thema Serious Games beschäftigt
“Hallo und willkommen bei Genius. Mein Name ist Gregor Jaschke. Ich bin ihr persönlicher Assistent und würde Ihnen gerne die grundlegenden Prinzipien des Spiels erläutern. Da Sie noch nicht gewählt sind, müssen Sie erst mal Bürgermeister von diesem kleinen Dorf werden. Dazu müssen Sie in den Wahlkampf ziehen.”
Eine grüne Wiese, ein paar Asphaltstraßen, graue Gebäude und ein Rathaus. Aus dieser tristen Gegend sollen blühende Landschaften entstehen. Optisch erinnert das Computerspiel “Genius – Im Zentrum der Macht” an legendäre Videospiele wie “Sim City” oder “Civilization”. Bei Genius baut der Spieler nicht nur an einer Stadt, sondern auch an seiner eigenen politischen Karriere: vom bayerischen Bürgermeister zum Bundeskanzler in Berlin.
“Der Bürgersaal ist voll. Die Leute sind gespannt, was Sie sich für Ihre Amtszeit vornehmen werden.”
Ein Schulbuchverlag und die Bundeszentrale für politische Bildung haben das Spiel auf den Markt gebracht. Es richtet sich an Jugendliche ab zwölf Jahren. Sie müssen strategische Aufgaben meistern und sich währenddessen mit den politischen Institutionen und Regeln vertraut machen.
“Wir haben dieses Spiel in Schulklassen verteilt und gesagt: “Spielt das mal, so oft ihr wollt, so lange, wie ihr mögt, in einer Woche kommen wir wieder und hätten ein paar Fragen dazu.”
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