Dez 08

Mit Spieletechnologie wollten sich zehn Studenten der „Digitalen Medien“ an der Universität Bremen beschäftigen. Doch ihre Arbeit sollte nicht ausschließlich der Unterhaltung dienen: In Kooperation mit der Bremer Parkinson-Selbsthilfegruppe entwerfen sie „Serious Games“, zu deutsch: „ernsthafte Spiele“.

Parkinson-Patienten haben eine steife Muskulatur und brauchen Bewegung. Entsprechende Übungen müssen regelmäßig durchgeführt werden, langweilen aber schnell. Bislang gebe es zwar Gedächtisspiele, die mit Tastatur oder Maus gesteuert werden. „Das sind sehr kleine Bewegungen, die wir aber sowieso machen, weil uns die großen schwerfallen“, sagt Iris Sengstacke von der Bremer Gruppe der Deutschen Parkinson-Vereingung und selbst von der Erkrankung des zentralen Nervensystems betroffen.

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