Nov 29

Das Heidelberger Innovationsforum hat im vergangenen Jahr den Sprung über den Atlantik geschafft und trägt mittlerweile Früchte. Beim Matchmaking-Format der MFG Baden-Württemberg und des European Media Laboratory stellen Start-ups und junge Gründer ihre Geschäftsideen vor und vernetzen sich mit Forschern, Unternehmern und Investoren. Durch die Kooperation mit dem National Research Council in Kanada gehen junge Unternehmer aus Baden-Württemberg nun die ersten Schritte auf internationalem Parkett.Zu den begeisterten Teilnehmern zählt Felix Barth, der Geschäftsführer der Stuttgarter Spiral Studios. Die junge Firma entwickelt dreidimensionale Kommunikationslösungen und interaktive Anwendungen. Der Weg der Firma Spiral Studios führte von Stuttgart über Heidelberg nach Kanada. Am Anfang stand das Karl-Steinbuch-Stipendium, das in dieser Woche wieder an Studierende für kreative Medien- und IT-Projekte verliehen wird. Simon Walk, Felix Barth, Christian von Bock und Holger Tiedemann bauten mit Hilfe der Förderung die Spiral Studios auf.

Der Geschäftsführer der Ludwigsburger Firma Korion, Oliver Korn, ist ebenfalls von dem Matchmaking-Konzept überzeugt. Seine Firma konzipiert Serious Games, unter anderem für Firmen wie Stihl und Siemens als Lernsoftware. In Kanada seien nahezu alle großen Spielentwickler vertreten – ideal für eine erfolgreiche Partnersuche. „Der NRC hat einen Pool von 230 Firmen in diesem Bereich in Kanada“, berichtet er von den Erfahrungen in New Brunswick. Er habe auch schon konkrete Pläne, mit Forschern, die er dort kennenlernte, gemeinsame Projekte durchzuführen. „Das ist noch nicht spruchreif, aber wir sind auf einem sehr guten Weg“, ist Oliver Korn überzeugt. Besonders gefreut hat den Korion-Geschäftsführer, dass auf dem Forum „sehr viele Forscher anwesend waren. Wir arbeiten viel für die Forschung, das war ein wichtiger Einblick“. Wie für die Spiral Studios hatte auch für die Ludwigsburger Firma der Weg nach New Brunswick über das Heidelberger Innovationsforum geführt.

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