Wer bei Videospielern immer noch das Klischee tageslichtscheuer Jungs im Kopf hat, sollte in die Messehallen der Gamescom (18. bis 22. August) in Köln kommen. Denn dort wird man sehen können, dass nicht nur Teenager daddeln.
Das gilt wohl auch für die sogenannten Serious Games. «Das sind Politiksimulationen und Lernspiele, in denen selber Entscheidungen getroffen werden müssen», erklärt Michael Trier, Chefredakteur der Zeitschrift «Gamestar». «Dabei sollen dem Spieler durch Interaktion politische Zusammenhänge klar gemacht werden oder mit einem humanistischen Ansatz Verständnis für bestimmte Themen erzeugt werden.» Eines dieser Serious Games heißt «Frontiers». In Abwandlung des Ego-Shooters «Half-Life 2» ist es in zwei Perspektiven spielbar – einmal aus der eines Flüchtlings, der etwa aus Afrika in die EU gelangen will, oder eben aus Sicht eines Grenzbeamten.
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finde ich sehr gut, das mal aud der perspektive eines flücjhtlings zu erleben.
pascal